„Im Gegensatz zum Youtube-Video dürfen die Energienetze nicht ruckeln – sonst gehen etwa im Krankenhaus die Lichter aus,“ bloggte Gunnar Sohn zum Thema „Netzneutralität und das Smart Grid“ vor einiger Zeit bei den Netzpiloten. Seine Frage ist, ob das Internet in seiner derzeitigen Form den Herausforderungen intelligenter Stromnetze – den vielzitierten „Smart Grids“ – gewachsen ist (vgl. unser Schwester-Projekt zum Thema im Rahmen der stiftung neue verantwortung). Für den in seinem Beitrag zitierten Vertreter des Netzwerkausrüsters Nash Technologies, Bernd Stahl, gibt es nämlich nur zwei Optionen:

„Entweder bekommt das Smart Grid ein komplett eigenes Kontrollnetz, das neben dem Internet läuft. Oder das bestehende Internet wird weiterentwickelt – was praktisch auf ein partielles Re-Design hinauslaufen kann.“

Wir haben nun mit Thomas Schulz, Mitgründer, Mitglied des Vorstands und COO der Entelios AG, einen Vertreter der Strom-Seite zum Interview gebeten. Die Entelios AG ist spezialisiert auf Demand-Response-Technologien, die erzeugungsseitige Schwankungen im Stromnetz durch Steuerung der Stromnachfrageseite ausgleichen sollen. Schulz sieht die Probleme im Stromnetz – das Internet darf ihm zu Folge ruhig so bleiben wie es ist.

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