Auf derstandard.at findet sich ein aufschlussreiches Interview mit David Mason, Produktmanager bei Mozilla, über das neueste Projekt der gemeinnützigen Organisation Mozilla: das Mobil-Betriebssystem Firefox OS. Mit Firefox OS ausgestattete Smartphones booten direkt den Browser und arbeiten damit ausschließlich mit offenen Webstandards. Mason berichtet, dass vor allem von Seiten der Mobiltelefonhersteller großes Interesse an dem Projekt besteht, weil sie darin eine Alternative zu den bestehenden, proprietären (Apples iOS) oder halboffenen Systeme (Googles Android) sehen:

Deren Interesse besteht vor allem an dem Konzept eines App-Ökosystem, das so offen wie das Web ist. Einige dieser Unternehmen, finden es sehr schwer mit den abgesperrten Welten von Apple – und in mancherlei Hinsicht – Google umzugehen.

Ziel von Mozilla ist es, mit dem System vor allem auf jenen Märkten wie Brasilien Fuß zu fassen, die noch weit von einer Sättigung mit Smartphones entfernt sind. Für FirefoxOS entwickelte Apps sollen dann gleichermaßen im Browser und auf dem Smartphone laufen.

Obige Aussage zeigt aber auch, dass Akteure auf allen Ebenen mehr und mehr beginnen, in Ökosystemen über das (mobile) Internet nachzudenken.